
Im Zuge der Auseinandersetzung mit dem Klimawandel wird vieles infrage gestellt. Ist der Verbrauch von endlichen Ressourcen zur Produktion von Zierpflanzen überhaupt noch vertretbar? – Ja, denn sie sind ein Teil unserer kulturellen Identität, so Prof. Dr. Bernhard Bessler am Ahlemer Forum 2021. Gleichwohl sei es zwingend, den ökologische Fussabdruck von Zierpflanzen zu reduzieren.

Der PCF einer Poinsettie im Vergleich zum PCF von Schokolade.

Farbige recycelbare Töpfe sechs Wochen nach Kulturstart.

D-Grade evo (l.) und Eco Expert sechs Wochen nach Kulturstart: verpilzt (l.) und verfärbt.

Verschiedene mitpflanzbare bzw. hauskompostierbare Töpfe im Vergleich an der LVG Ahlem: Pelargonium x zonale Big Ezee ‘Foxy Flamingo’ zwölf Wochen nach Kulturstart.

Zum Verkaufszeitpunkt war ein erheblicher Teil der Pottburri-Töpfe aufgerissen.
Ressourcenschonung – an welchen Schrauben lässt sich drehen?
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Lehrgang Vegetationstechnik in der Klima- und Schwammstadt
Im Fokus stehen gesamtheitliche Konzepte, für resiliente, hitzemindernde und wassersensible Freiraumgestaltung. Der Lehrgang zur Fachperson Vegetationstechnik in der Klima- und Schwammstadt (6 ECTS) dauert 12 Monate (inkl. Projektarbeit). Die 24 Präsenztage fallen voraussichtlich auf den Donnerstag. Der Unterricht findet von 9 bis16 Uhr statt (6 Lektionen à 45 Minuten). Kosten: Fr. 5900.–.
Weitere Infos und Anmeldung
Sportplatztag
Fachvorträge zu aktuellen Themen wie Anpassung der Sportrasenpflege an den Klimawandel, Bekämpfung des Japankäfers mit Nematoden sowie neue Aufbauten im Sportplatzbau. Das Nachmittagsprogramm dreht sich um konkrete Praxisanwendungen und innovative Entwicklungen rund um die Sportrasenpflege. Die Teilnehmerzahl ist auf 140 beschränkt. Die Kurskosten betragen 129 Franken.
Detailprogramm und Anmeldung
Deutsche Baumpflegetage
Grösste europäischen Baumpflegefachtagung mit 40 Fachvorträgen sowie praktischen Demonstrationen. Die Zukunft der Veteranenbäume/Uraltbäume ist ebenso ein Thema wie Baumdiagnostik mit 3D-Scanning und KI oder die Haftung für Schäden durch Baumwurzeln. Am zweiten Tag steht die Obstgehölzpflege im Mittelpunkt, inkl. Praxisvorführungen zum Obstbaumschnitt im Aussengelände. Einige Vorträge widmen sich den Baumkrankheiten und Schädlingen: Berichtet wird sowohl über Erfolge bei der Bekämpfung von Schadorganismen wie dem Asiatischen Laubholzbockkäfer als auch über neu entstandene Probleme, darunter der Japankäfer und das Blausieb sowie ein neuartiges Eichensterben. Die Ergebnisse der Veitshöchheimer Studie «Lebensraum Stadtbaum – Artenvielfalt in den Kronen heimischer und nicht-heimischer Baumarten» sind ein weiteres aktuelles Thema, das an der Baumpflegefachtagung aufgegriffen wird. Kosten: Teilnahme gesamter Kongress, drei Tage: 460 Euro, zwei Tage: 365 Euro, ein Tag 265 Euro. Ermässigter Eintritt für Lernende und Studierende: 50%.