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Matea Ćuk hat nicht nur

Matea Ćuk hat nicht nur ihre Lehrstelle, sondern auch die Detailhandelsbranche gewechselt. Jetzt kann sie wieder lachen.

Matea Ćuk an der Kasse im

Matea Ćuk an der Kasse im Gartencenter Raschle, Wädenswil.

  • Fachhandel

«Wie es mir jetzt geht? Phänomenal!»

Manchmal gehts schief.

Wenn man sich im Team nicht wohlfühlt, macht die Arbeit keinen Spass. Matea Ćuk hat es so erfahren. Sie musste die Lehrstelle wechseln, weil sie es im ersten Lehrbetrieb nicht mehr aushielt. Der Umstieg war schwierig und mit einem Wechsel der Branchengruppe verbunden. Aber er hat sich gelohnt. Jetzt ist Ćuk glücklich. Die Detailhandelsfachfrau EFZ Garden im bald 2. Lehrjahr erzählt, wie sie sich selber aus dem Sumpf gzogen hat.

Matea Ćuk ist eine offene Person. Sie lächelt viel, redet gewandt und mag das Kochen. Als es um die Berufswahl ging, schnupperte sie zuerst als Köchin. «Zu stressig», fand sie heraus. Dann kam ein Versuch mit dem KV, «aber das war nicht mein Ding.» Also vielleicht eine Ausbildung im Detailhandel mit Schwerpunkt «Beratung»? Sie schnupperte in einem Schuhgeschäft und dann in einer Bäckerei. Polynatura Garden blieb im Hinterkopf. Sie bekam die Zusage für die Lehrstelle in der Bäckerei. «Alle sagten, in der Lebensmittelbranche hast du später eine grössere Auswahl», berichtet Ćuk. Also entschied sie sich für die Bäckerei. «Der erste Monat war gut, aber dann wurde es schwierig.»

dergartenbau: Wo lag das Problem?

Matea Ćuk: Die Berufsbildnerin war fast immer in der anderen Filiale, daher musste ich die Chefin fragen. Was diese mir sagte, war – wie meine Berufsbildnerin meinte – nicht richtig. Die Chefin leitete mich falsch an, hatte hohe Erwartungen und machte viel Druck. Sie gab mir ein schlechtes Feedback: «Du kannst nicht mit Menschen umgehen, nicht gut beraten und machst es verkehrt.»

Was bewirkte das bei Ihnen?

Ich wurde ruhiger, verschlossener und deprimiert. Je näher ich dem Geschäft kam, umso schlechter fühlte ich mich. Gespräche mit den Verantwortlichen im Betrieb brachten keine Änderung. Bevor die dreimonatige Probezeit um war, kam ich zum Schluss, dass ich das nicht mehr schaffe und die Lehrstelle wechseln muss.

Wie gingen Sie vor?

Ich informierte mich auf dem Lehrlings-amt. Dort erfuhr ich, dass Lernende in der Probezeit den Lehrvertrag jederzeit unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von sieben Tagen kündigen und die Ausbildung in einem anderen Lehrbetrieb fortsetzen können. Ich suchte auch das Gespräch mit meinem Lehrer an der Berufsschule. Per 11. November letzten Jahres wurde der Lehrvertrag aufgelöst. Familie und Kollegen unterstützten mich bei diesem Entscheid. Erst als ich mich informiert hatte, wurde die Angst kleiner, etwas zu verlieren.

Sie wollten die Lehre in einem anderen Betrieb fortsetzen?

Ja. Das Lehrlingsamt gab mir eine Liste von Betrieben, die noch Auszubildende nehmen, und ich machte mich auf die Suche nach einem neuen Lehrbetrieb Detailhandel Lebensmittel im Kanton Zürich. Obwohl flexibel für den Weg, wurde ich bis Ende Dezember nicht fündig, erhielt nur Absagen. Ich begann zu überlegen, ob ich vielleicht die Branchengruppe wechseln könnte. Ich hatte ja noch Polynatura Garden im Hinterkopf. Bis Anfang Februar 2016 – soviel war klar – durfte ich weiterhin den Berufsschulunterricht besuchen. Aber es wurde zeitlich eng. Ich musste dringend einen neuen Lehrbetrieb finden.

Von der Bäckerei ins Gartencenter – ist so ein Branchenwechsel gestattet?

Wenn es innerhalb des gleichen Berufs ist, in meinem Fall Detailhandelsfachleute (DHF) EFZ, schon. Gewisse Kenntnisse sind ja vorhanden.

Weshalb die Branche Garten?

Pflanzen faszinieren mich. Ich bin gerne am See, im Wald, in der Natur. Dort
fühle ich mich freier. Der Wechsel zum Garten wäre eine Herausforderung, das wusste ich – all die vielen Pflanzen zu lernen. Aber ich wagte schliesslich einfach eine Blindbewerbung beim Raschle Gartencenter in Wädenswil. Vom Lehrstellennachweis-Portal LENA wusste ich, dass dort für Lehrbeginn 2016 eine Lehrstelle offen war. Ich erhielt sofort eine Rückmeldung und durfte einen Tag lang schnuppern. Das Team war einfach super, alles aufgestellte Leute, die mega­viel Verständnis für meine Situation hatten. Der Tag ging im Nu vorbei, es gefiel mir gut. Dann wurde ich noch zu zwei weiteren Schnuppertagen eingeladen und erhielt danach den Bescheid: Du hast die Lehrstelle. Das war die totale Erleichterung für mich.

Wann haben Sie im Gartencenter angefangen und wie war der Einstieg?

Am 1. Februar dieses Jahres konnte ich mein erstes Lehrjahr fortsetzen. In der ersten Woche wurde ich sogleich auf den ersten überbetrieblichen Kurs (üK) mit spezieller Branchenkunde vorbereitet, der bereits zwei Wochen später stattfinden sollte. Auf einem Tisch waren Pflanzen aufgestellt, deren lateinische und deutsche Namen ich, begleitet durch die Oberstiftin im dritten Lehrjahr, lernen sollte. Ich muss noch viel nachholen, das geht nicht von heute auf morgen, doch ich werde im Betrieb sehr unterstützt. Beim Giessen und Durchputzen schaue ich mir die Pflanzen gut an und frage nach Standortbedürfnissen und Pflegemassnahmen.

Wie war der erste üK?

Ein schönes, positives Erlebnis. Man begegnete mir mit Verständnis und man half mir. Dafür bin ich sehr dankbar, das ist nicht selbstverständlich. Die Kolleginnen und Leitenden waren erstaunt, dass ich eben erst im Gartencenter angefangen hatte. Ich kannte aber bereits 20 hauptsächlich saisonale Pflanzen und wusste, wie sie zu verwenden und zu pflegen sind oder welche Zusatzverkäufe sinnvoll wären.

Ihnen fehlt die Branchenkunde aus dem 1. Semester im 1. Lehrjahr zur DHF EFZ Garden. Wie kommen sie nun zu diesem Wissen?

Ich muss das zusammen mit dem 1. Lehrjahr 2016 und parallel zum Berufsschulunterricht meines 2. Lehrjahres nachholen. Das bedeutet, dass ich bis Januar 2017 zwei oder zweieinhalb Tage pro Woche nicht im Lehrbetrieb bin, was glücklicherweise akzeptiert wird.

Wie geht es Ihnen jetzt? Was gefällt Ihnen in der Gartenbranche besser als in der Lebensmittelbranche?

Mir gehts phänomenal, die Gartenbranche gefällt mir gut! In der Lebensmittelbranche hat es mir auch gefallen, aber hier im Gartencenter ist das Team wirklich lässig, ich kann teilweise draussen sein, habe mit Pflanzen zu tun und alles ist schön bunt. Wenn man nicht so gut drauf ist und morgens reinkommt, fühlt man sich gleich besser. Zudem sind die Arbeitszeiten attraktiver. In der Bäckerei musste ich am Morgen bereits um 6 Uhr beginnen, mit einer halben Stunde Mittagspause und ohne Znünipause. Bei Raschle gibt es am Mittag eine Stunde oder eine halbe Stunde Pause, abhängig vom Kundenaufkommen, und je nachdem auch eine viertelstündige Znüni- und Zvieripause. Am Morgen beginnen wir jeweils um 8 oder 9 Uhr, im Frühling um 7.30 Uhr.

Was ist sonst noch anders?

Die Verkaufsform. Im Gartencenter haben wir Vorwahl und Teilbedienung statt Vollbedienung. Der Kunde kann reinkommen und sich rumschauen. Er wird freundlich begrüsst und nach einem Moment gefragt, ob er etwas Bestimmtes sucht, ob man etwas zeigen kann oder ob er einfach schauen möchte.

Dürfen Sie schon bedienen und einkassieren?

Ja. Im Bereich der Pflanzen darf ich bei den Pflanzen, die die ich kenne, bereits auch beraten. Wenn ich nicht weiterweiss, erkläre ich, dass ich in Ausbildung bin und rufe jemand anderen. Inzwischen darf ich auch die vollautomatische Kasse mit Scanner bedienen und habe meine Ämtli. Dazu gehört, dass ich morgens alles rausstelle, wische, die Gewürzpflanzen auffülle und dafür sorge, dass die Dünger- und Pflanzenschutzgestelle sowie die Erden aufgefüllt sind und der nötige Nachschub bestellt wird.

Welches war Ihr bislang schönstes Erlebnis?

Das war sechs Wochen nach meinem Start hier im Gartencenter. Ein Kunde wollte eine Schale für ein Grab bepflanzen lassen. Ich durfte ihn beraten und habe eine geeignete Pflanzenkombination vorgeschlagen. Als die Schale fertig war, sagte er begeistert: «Das sieht wirklich toll aus, Sie haben sehr gut beraten.» Dann hat er sich an meinen Berufsbildner gewandt und das Kompliment wiederholt.

Was machen Sie am liebsten?

Kundinnen und Kunden beraten. Ich denke, Detailhandel mit Schwerpunkt «Beratung» passt zu meinem Typ: Man muss offen und freundlich sein, Verständnis, Geduld und Ausdauer haben und in jeder Situation höflich bleiben.

Buchtipp: Lehrmittel «Detailhandelskenntnisse»

Das praxisnahes Lehrmittel des Verbandes Bildung Detailhandel Schweiz (BDS) für die 3-jährige Grundbildung Detailhandelsfachleute erschien im vergangenen Jahr in überarbeiteter und aktualisierter 4. Auflage. Es basiert auf den Leistungszielen, die für die Qualifikationsverfahren massgebend sind, und vermittelt Grundlagen der kompetenten Beratung, des Warenflusses, der Warenbewirtschaftung und der Warenpräsentation. Zu Beginn der einzelnen Kapitel wird der Inhalt im Überblick dargestellt, am Schluss werden unter «Merke» zentrale Aussagen zusammengefasst. Rubriken wie «Gelesen-Verstanden», «Aufgaben», «Praxisaufträge» und «Fallbeurteilungen» helfen, die Theorie zu festigen und den Bezug zur eigenen beruflichen Tätigkeit herzustellen.crs

Detailhandelskenntnisse. Von Hugo Zimmermann. Ordner mit 408 Seiten A4. Preis: Fr. 120.–. ISBN: 978-3-9524226-9-4; auch als eLehrmittel mit vielen Funktionalitäten verfügbar.

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Im Fokus stehen gesamtheitliche Konzepte, für resiliente, hitzemindernde und wassersensible Freiraumgestaltung.
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Fachvorträge zu aktuellen Themen wie Anpassung der Sportrasenpflege an den Klimawandel, Bekämpfung des Japankäfers mit Nematoden sowie neue Aufbauten im Sportplatzbau. Das Nachmittagsprogramm dreht sich um konkrete Praxisanwendungen und innovative Entwicklungen rund um die Sportrasenpflege. Die Teilnehmerzahl ist auf 140 beschränkt. Die Kurskosten betragen 129 Franken.
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Grösste europäischen Baumpflegefachtagung mit 40 Fachvorträgen sowie praktischen Demonstrationen. Die Zukunft der Veteranenbäume/Uraltbäume ist ebenso ein Thema wie Baumdiagnostik mit 3D-Scanning und KI oder die Haftung für Schäden durch Baumwurzeln. Am zweiten Tag steht die Obstgehölzpflege im Mittelpunkt, inkl. Praxisvorführungen zum Obstbaumschnitt im Aussengelände. Einige Vorträge widmen sich den Baumkrankheiten und Schädlingen: Berichtet wird sowohl über Erfolge bei der Bekämpfung von Schadorganismen wie dem Asiatischen Laubholzbockkäfer als auch über neu entstandene Probleme, darunter der Japankäfer und das Blausieb sowie ein neuartiges Eichensterben. Die Ergebnisse der Veitshöchheimer Studie «Lebensraum Stadtbaum – Artenvielfalt in den Kronen heimischer und nicht-heimischer Baumarten» sind ein weiteres aktuelles Thema, das an der Baumpflegefachtagung aufgegriffen wird.  Kosten: Teilnahme gesamter Kongress, drei Tage: 460 Euro, zwei Tage: 365 Euro, ein Tag 265 Euro. Ermässigter Eintritt für Lernende und Studierende: 50%.  

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