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Die Moor-Birke (Betula pubescens). | Bild: Rudolf Fenner.

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Baum des Jahres 2023 – Moor-Birke

Die Dr. Silvius Wodarz Stiftung hat eine typische Art der Moore zum Baum des Jahres 2023 ernannt. Die Moor-Birke (Betula pubescens) ist mir ihrer weissen Rinde und ihrer lichten, hellgrünen Krone oft die einzige Baumvegetation an ihrem Standort. Stefan Meier, Präsident der Baum des Jahres Stiftung meint zur Wahl: «Moore sind ein Zuhause für seltene Arten und wichtig für die Bindung von CO2.»

Doch Achtung: Es gibt zwei zu Bäumen heranwachsende Birkenarten in Mitteleuropa – die Moor- und die Hänge-Birke (Betula pendula). Es ist jedoch nicht besonders einfach diese beiden Arten zu unterscheiden.

Die Moor-Birke weist ein natürliches Verbreitungsgebiet auf, das von Grönland über Island bis nach Ostsibirien reicht. Obwohl sie also eher ein Baum der Taiga ist, so ist sie trotzdem auch im milderen Klima südlich dieser nordischen Wälder zu Hause, nur in Südeuropa und in den asiatischen Steppengebieten fehlt sie. Denn ihre wahre stärke liegt in ihrer ungewöhnlichen Kältetoleranz – so bildet sie im Norden Skandinaviens und in Nordwest-Russland, sowohl in den Bergen als auch zur Tundra im Norden hin die Baumgrenze. Wie in den alpinen Gebieten Mitteleuropas, wo sie  auf über 2000 m ü. M. bis zur Baumgrenze klettert.

Die Verbreitung der Hänge-Birke überschneidet sich in den meisten Gebieten mit denen der Moor-Birke. Es reicht jedoch nicht ganz so weit in den Norden, dafür aber weiter nach Süden in den mediterranen Raum.

 

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Im Fokus stehen gesamtheitliche Konzepte, für resiliente, hitzemindernde und wassersensible Freiraumgestaltung. Der Lehrgang zur Fachperson Vegetationstechnik in der Klima- und Schwammstadt (6 ECTS) dauert 12 Monate (inkl. Projektarbeit). Die 24 Präsenztage fallen voraussichtlich auf den Donnerstag. Der Unterricht findet von 9 bis16 Uhr statt (6 Lektionen à 45 Minuten). Kosten: Fr. 5900.–.
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Grösste europäischen Baumpflegefachtagung mit 40 Fachvorträgen sowie praktischen Demonstrationen. Die Zukunft der Veteranenbäume/Uraltbäume ist ebenso ein Thema wie Baumdiagnostik mit 3D-Scanning und KI oder die Haftung für Schäden durch Baumwurzeln. Am zweiten Tag steht die Obstgehölzpflege im Mittelpunkt, inkl. Praxisvorführungen zum Obstbaumschnitt im Aussengelände. Einige Vorträge widmen sich den Baumkrankheiten und Schädlingen: Berichtet wird sowohl über Erfolge bei der Bekämpfung von Schadorganismen wie dem Asiatischen Laubholzbockkäfer als auch über neu entstandene Probleme, darunter der Japankäfer und das Blausieb sowie ein neuartiges Eichensterben. Die Ergebnisse der Veitshöchheimer Studie «Lebensraum Stadtbaum – Artenvielfalt in den Kronen heimischer und nicht-heimischer Baumarten» sind ein weiteres aktuelles Thema, das an der Baumpflegefachtagung aufgegriffen wird.  Kosten: Teilnahme gesamter Kongress, drei Tage: 460 Euro, zwei Tage: 365 Euro, ein Tag 265 Euro. Ermässigter Eintritt für Lernende und Studierende: 50%.  

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