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Im Herbst ist die optimale Pflanzzeit für viele Gehölze und Stauden, da die Bedingungen günstig sind, um das Wurzelwachstum zu fördern. | Bild: Katharina Nüesch, Bioterra.

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Herbstzeit ist Pflanzzeit

Im Gegensatz zur gängigen Praxis, im Frühling zu pflanzen, bietet der Herbst ideale Bedingungen für das Wachstum. Obwohl die oberirdischen Teile der Pflanzen im Herbst langsam absterben, finden die Wurzeln in warmem Boden optimale Voraussetzungen, um sich zu entwickeln.

Winterharte Pflanzen, die im Herbst gefördert werden, sind im nächsten Gartenjahr widerstandsfähiger gegen späte Nachtfröste und Temperaturschwankungen – sie blühen auch früher und gedeihen besser, wenn die Bedingungen optimal für sie stimmen.
Aktuell ist es ratsam, mehrjährige Wildstauden wie Malven, Skabiosen, Wasserdost und Johanniskraut, heimische Gehölze wie Kornelkirsche, Pfaffenhütchen, Vogelbeere und wurzelnackte Rosen zu pflanzen. Aber auch früh blühende Blumenzwiebeln wie Krokusse und Tulpen können gut noch bis Mitte Oktober gepflanzt werden, schreibt Bioterra, die die Vorteile der Herbstpflanzung von winterharten Stauden und Gehölzen hervorhebt.
Ist es Herbst, bedeutet das auch für den Gemüsegarten, dass nun Pflanzzeit ist. Frostunempfindliche Kräuter wie Minze, Melisse, Liebstöckel und Schnittlauch können eingesetzt werden. Verschiedene Gemüsesorten wie Salat, Spinat, Winterportulak, Radieschen und Rucola können ebenfalls noch ausgesät und gar bis Weihnachten geerntet werden. Wintererbsen und -kefen können sogar bis Ende Oktober in die Erde gelegt werden, um im Frühling fitter zu sein und früher Früchte zu tragen.
Bioterra empfiehlt, die Herbstpflanzung zur Gewohnheit zu machen, um im nächsten Frühjahr gesunde, gut verwurzelte Pflanzen zu geniessen.

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