
Jonas Frei, Landschaftsarchitekt, Stadtökologe und Autor des Buches «Stadtwildpflanzen» (AT Verlag).
Die Wilde Karde (Dipsacus fullonum) wird von Singvögeln geschätzt, denn die Samen bleiben bis in den Frühling hinein in den Körbchen.
Der Natternkopf (Echium vulgare) verfügt über eine tiefe Pfahlwurzel.

Der Knoblauchhederich (Alliaria petiolata) gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse und ist in Europa weitverbreitet.

Die blauen Blüten der Traubenhyazinthen (Muscari) dienen vielen Insekten im Frühling als erste Nahrungsquelle.

Erst seit ein paarJahren in Zürich heimisch geworden ist die Blasenesche (Koelreuteria paniculata).
Das Frühlings-Hungerblümchen (Draba verna) aus der Familie der Kreuzblütengewächse ist die kleinste Art dieser Pflanzengattung.
Jonas Frei: Stadtwildpflanzen – 52 Ausflüge in die urbane Pflanzenwelt. Mit Hintergrundwissen zur Stadtvegetation. 352 Seiten, AT Verlag 2022, Fr. 34.90.–.
Wildes Grün im urbanen Raum
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Lehrgang Vegetationstechnik in der Klima- und Schwammstadt
Im Fokus stehen gesamtheitliche Konzepte, für resiliente, hitzemindernde und wassersensible Freiraumgestaltung. Der Lehrgang zur Fachperson Vegetationstechnik in der Klima- und Schwammstadt (6 ECTS) dauert 12 Monate (inkl. Projektarbeit). Die 24 Präsenztage fallen voraussichtlich auf den Donnerstag. Der Unterricht findet von 9 bis16 Uhr statt (6 Lektionen à 45 Minuten). Kosten: Fr. 5900.–.
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Sportplatztag
Fachvorträge zu aktuellen Themen wie Anpassung der Sportrasenpflege an den Klimawandel, Bekämpfung des Japankäfers mit Nematoden sowie neue Aufbauten im Sportplatzbau. Das Nachmittagsprogramm dreht sich um konkrete Praxisanwendungen und innovative Entwicklungen rund um die Sportrasenpflege. Die Teilnehmerzahl ist auf 140 beschränkt. Die Kurskosten betragen 129 Franken.
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Deutsche Baumpflegetage
Grösste europäischen Baumpflegefachtagung mit 40 Fachvorträgen sowie praktischen Demonstrationen. Die Zukunft der Veteranenbäume/Uraltbäume ist ebenso ein Thema wie Baumdiagnostik mit 3D-Scanning und KI oder die Haftung für Schäden durch Baumwurzeln. Am zweiten Tag steht die Obstgehölzpflege im Mittelpunkt, inkl. Praxisvorführungen zum Obstbaumschnitt im Aussengelände. Einige Vorträge widmen sich den Baumkrankheiten und Schädlingen: Berichtet wird sowohl über Erfolge bei der Bekämpfung von Schadorganismen wie dem Asiatischen Laubholzbockkäfer als auch über neu entstandene Probleme, darunter der Japankäfer und das Blausieb sowie ein neuartiges Eichensterben. Die Ergebnisse der Veitshöchheimer Studie «Lebensraum Stadtbaum – Artenvielfalt in den Kronen heimischer und nicht-heimischer Baumarten» sind ein weiteres aktuelles Thema, das an der Baumpflegefachtagung aufgegriffen wird. Kosten: Teilnahme gesamter Kongress, drei Tage: 460 Euro, zwei Tage: 365 Euro, ein Tag 265 Euro. Ermässigter Eintritt für Lernende und Studierende: 50%.