Das bzemme, zu dem auch die Gartenbauschule Oeschberg als eine der fünf Abteilungen gehört, wurde 1974 als Berufsschule im Lindenfeld gebaut. Nach mehr als vierzig Jahren war die Schule sanierungsbedürftig. Im Innern der Gebäude sei es im Winter kalt und im Sommer heiss gewesen, zudem ringhörig und die Gebäudetechnik veraltet, so der Direktor des bzemme, Thomas Wullimann. Zwei der drei Gebäude des Bildungszentrums, die dem Kanton gehören, wurden nun umfassend erneuert: die undichten Aluminiumfassaden ersetzt, die Flachdächer saniert und eine Fotovoltaikanlage installiert, eine kontrollierte Lüftung eingebaut sowie die Heizung auf Fernwärme umgestellt. Die Schulanlage erfüllt die Anforderungen des Minergie-ECO-Standards.

Gutes Klima auch für Lernende Gärtner. Einer der vielen Ausbildungsberufe am bzemme. Bild: zvg/Amt für Grundstücke und Gebäude
Zeitgemässe Infrastruktur für die Lernenden des bzemme
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Lehrgang Vegetationstechnik in der Klima- und Schwammstadt
Im Fokus stehen gesamtheitliche Konzepte, für resiliente, hitzemindernde und wassersensible Freiraumgestaltung. Der Lehrgang zur Fachperson Vegetationstechnik in der Klima- und Schwammstadt (6 ECTS) dauert 12 Monate (inkl. Projektarbeit). Die 24 Präsenztage fallen voraussichtlich auf den Donnerstag. Der Unterricht findet von 9 bis16 Uhr statt (6 Lektionen à 45 Minuten). Kosten: Fr. 5900.–.
Weitere Infos und Anmeldung
Sportplatztag
Fachvorträge zu aktuellen Themen wie Anpassung der Sportrasenpflege an den Klimawandel, Bekämpfung des Japankäfers mit Nematoden sowie neue Aufbauten im Sportplatzbau. Das Nachmittagsprogramm dreht sich um konkrete Praxisanwendungen und innovative Entwicklungen rund um die Sportrasenpflege. Die Teilnehmerzahl ist auf 140 beschränkt. Die Kurskosten betragen 129 Franken.
Detailprogramm und Anmeldung
Deutsche Baumpflegetage
Grösste europäischen Baumpflegefachtagung mit 40 Fachvorträgen sowie praktischen Demonstrationen. Die Zukunft der Veteranenbäume/Uraltbäume ist ebenso ein Thema wie Baumdiagnostik mit 3D-Scanning und KI oder die Haftung für Schäden durch Baumwurzeln. Am zweiten Tag steht die Obstgehölzpflege im Mittelpunkt, inkl. Praxisvorführungen zum Obstbaumschnitt im Aussengelände. Einige Vorträge widmen sich den Baumkrankheiten und Schädlingen: Berichtet wird sowohl über Erfolge bei der Bekämpfung von Schadorganismen wie dem Asiatischen Laubholzbockkäfer als auch über neu entstandene Probleme, darunter der Japankäfer und das Blausieb sowie ein neuartiges Eichensterben. Die Ergebnisse der Veitshöchheimer Studie «Lebensraum Stadtbaum – Artenvielfalt in den Kronen heimischer und nicht-heimischer Baumarten» sind ein weiteres aktuelles Thema, das an der Baumpflegefachtagung aufgegriffen wird. Kosten: Teilnahme gesamter Kongress, drei Tage: 460 Euro, zwei Tage: 365 Euro, ein Tag 265 Euro. Ermässigter Eintritt für Lernende und Studierende: 50%.
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