Auf dem 3700 m2 grossen Areal unterhalb des Kulturhofes Hinter Musegg kann sich die Luzerner Bevölkerung ab dem 4. Mai anhand der Anschauungsbeispiele im Biodiversitätsgarten Ideen und Informationen für die naturnahe Gestaltung ihres Hausgartens, Stadtbalkons sowie für Fassaden- und Dachbegrünung abholen. Bunt blühende Blumenwiesen, vielfältige Wildhecken, Wildstaudenbeete und Trockensteinmauern lassen sich entlang naturnah gestalteter Wege entdecken. Im Schatten alter Bäume oder unter einer begrünten Pergola finden sich attraktive Orte zum Verweilen. Auch ein kleiner, biologisch bewirtschafteter Rebberg mit seltenen Rebbergpflanzen gehört zum Biodiversitätsschaugarten.
Die mit dem Goldlabel von «Grünstadt Schweiz» zertifizierte Stadt geht bei den städtischen Anlagen mit gutem Beispiel voran und leistet einen Beitrag zu einer vielfältigen Stadtnatur. Die Bevölkerung ist eingeladen, sich über die Infotafeln und die Website zum Biodiveritätsschaugarten sowie in Workshops über die Möglichkeiten der Naturförderung im direkten Wohnumfeld zu informieren.
Der Biodiversitätsschaugarten erweitert das Beratungsangebot «Luzern grünt» für naturnahe Gärten.

Ein Grossteil der Arbeiten, wie der Bau der Natursteinmauern und -beläge und die Bepflanzung, wurden durch Mitarbeitende und Lernende von Stadtgrün umgesetzt. Bild: zvg
Stadt Luzern eröffnet ersten Biodiversitätsschaugarten
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Agenda
Lehrgang Vegetationstechnik in der Klima- und Schwammstadt
Im Fokus stehen gesamtheitliche Konzepte, für resiliente, hitzemindernde und wassersensible Freiraumgestaltung. Der Lehrgang zur Fachperson Vegetationstechnik in der Klima- und Schwammstadt (6 ECTS) dauert 12 Monate (inkl. Projektarbeit). Die 24 Präsenztage fallen voraussichtlich auf den Donnerstag. Der Unterricht findet von 9 bis16 Uhr statt (6 Lektionen à 45 Minuten). Kosten: Fr. 5900.–.
Weitere Infos und Anmeldung
Sportplatztag
Fachvorträge zu aktuellen Themen wie Anpassung der Sportrasenpflege an den Klimawandel, Bekämpfung des Japankäfers mit Nematoden sowie neue Aufbauten im Sportplatzbau. Das Nachmittagsprogramm dreht sich um konkrete Praxisanwendungen und innovative Entwicklungen rund um die Sportrasenpflege. Die Teilnehmerzahl ist auf 140 beschränkt. Die Kurskosten betragen 129 Franken.
Detailprogramm und Anmeldung
Deutsche Baumpflegetage
Grösste europäischen Baumpflegefachtagung mit 40 Fachvorträgen sowie praktischen Demonstrationen. Die Zukunft der Veteranenbäume/Uraltbäume ist ebenso ein Thema wie Baumdiagnostik mit 3D-Scanning und KI oder die Haftung für Schäden durch Baumwurzeln. Am zweiten Tag steht die Obstgehölzpflege im Mittelpunkt, inkl. Praxisvorführungen zum Obstbaumschnitt im Aussengelände. Einige Vorträge widmen sich den Baumkrankheiten und Schädlingen: Berichtet wird sowohl über Erfolge bei der Bekämpfung von Schadorganismen wie dem Asiatischen Laubholzbockkäfer als auch über neu entstandene Probleme, darunter der Japankäfer und das Blausieb sowie ein neuartiges Eichensterben. Die Ergebnisse der Veitshöchheimer Studie «Lebensraum Stadtbaum – Artenvielfalt in den Kronen heimischer und nicht-heimischer Baumarten» sind ein weiteres aktuelles Thema, das an der Baumpflegefachtagung aufgegriffen wird. Kosten: Teilnahme gesamter Kongress, drei Tage: 460 Euro, zwei Tage: 365 Euro, ein Tag 265 Euro. Ermässigter Eintritt für Lernende und Studierende: 50%.
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