Preisträgerin ist die Schweizerische Vogelwarte Sempach sowie eine Gruppe von IP-SUISSE Bauern. Eine besondere Würdigung gebührt auch dem Planungs- und Naturschutzamt des Kantons Schaffhausen, so die Mitteilung der SL.
Die Brutvögel des Ackerlandes sind immer stärker bedroht. Um diese Entwicklung zu stoppen, wird im Klettgau seit 40 Jahren in Zusammenarbeit von Landwirtschaft und Naturschutz ein dichtes Netz von Biodiversitätsförderflächen aufgebaut – die einst als ausgeräumt geltende Klettgauebene hat sich so zu einem Hotspot der Biodiversität entwickelt und das Nebeneinander von intensiver Produktion und Naturschutz stellt einen Leuchtturm für die Biodiversitätsstrategie der Schweiz dar. Dies freut heute zahlreiche Vogelarten und den Feldhasen, der hier eine der höchsten Populationsdichten der Schweiz aufweist.

Das Klettgau (s'Chläggi) im Kanton Schaffhausen ist Landschaft des Jahres 2023.| Bild: zvg, SL-FP

Die einst als ausgeräumt geltende Klettgauebene hat sich zu einem Hotspot der Biodiversität entwickelt. | Bild: zvg, SL-FP

Das Nebeneinander von intensiver Produktion und Naturschutz stellt einen Leuchtturm für die Biodiversitätsstrategie der Schweiz dar. | Bild: zvg, SL-FP
Schweizer Landschaft des Jahres 2023
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Lehrgang Vegetationstechnik in der Klima- und Schwammstadt
Im Fokus stehen gesamtheitliche Konzepte, für resiliente, hitzemindernde und wassersensible Freiraumgestaltung. Der Lehrgang zur Fachperson Vegetationstechnik in der Klima- und Schwammstadt (6 ECTS) dauert 12 Monate (inkl. Projektarbeit). Die 24 Präsenztage fallen voraussichtlich auf den Donnerstag. Der Unterricht findet von 9 bis16 Uhr statt (6 Lektionen à 45 Minuten). Kosten: Fr. 5900.–.
Weitere Infos und Anmeldung
Sportplatztag
Fachvorträge zu aktuellen Themen wie Anpassung der Sportrasenpflege an den Klimawandel, Bekämpfung des Japankäfers mit Nematoden sowie neue Aufbauten im Sportplatzbau. Das Nachmittagsprogramm dreht sich um konkrete Praxisanwendungen und innovative Entwicklungen rund um die Sportrasenpflege. Die Teilnehmerzahl ist auf 140 beschränkt. Die Kurskosten betragen 129 Franken.
Detailprogramm und Anmeldung
Deutsche Baumpflegetage
Grösste europäischen Baumpflegefachtagung mit 40 Fachvorträgen sowie praktischen Demonstrationen. Die Zukunft der Veteranenbäume/Uraltbäume ist ebenso ein Thema wie Baumdiagnostik mit 3D-Scanning und KI oder die Haftung für Schäden durch Baumwurzeln. Am zweiten Tag steht die Obstgehölzpflege im Mittelpunkt, inkl. Praxisvorführungen zum Obstbaumschnitt im Aussengelände. Einige Vorträge widmen sich den Baumkrankheiten und Schädlingen: Berichtet wird sowohl über Erfolge bei der Bekämpfung von Schadorganismen wie dem Asiatischen Laubholzbockkäfer als auch über neu entstandene Probleme, darunter der Japankäfer und das Blausieb sowie ein neuartiges Eichensterben. Die Ergebnisse der Veitshöchheimer Studie «Lebensraum Stadtbaum – Artenvielfalt in den Kronen heimischer und nicht-heimischer Baumarten» sind ein weiteres aktuelles Thema, das an der Baumpflegefachtagung aufgegriffen wird. Kosten: Teilnahme gesamter Kongress, drei Tage: 460 Euro, zwei Tage: 365 Euro, ein Tag 265 Euro. Ermässigter Eintritt für Lernende und Studierende: 50%.
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